Essbarer, giftiger Glitzer.
Störungen und Bruchschoko

Ich habe schon länger einige Texte zur Psychiatriekritik in der Schublade liegen, allerdings nie wirklich durchstrukturiert.
Das soll sich hier und jetzt ändern.

Es wird eine Reihe von Texten geben, die sich nach und nach mit dem gesamten Feld beschäftigen, von Psychopathologisierung als grundlegendes Problem, über die Stigmatisierung von Erkrankten (und Krankheiten), Psychiatrien als neoliberales „Besserungssystem“, bis hin zu (möglichen) Veränderungsvorschlägen (so für „nach der Revolution“).
Ich habe eine ganze Weile überlegt, ob der Blog überhaupt das richtige Medium ist, um sich über Psychiatrie(kritik) auszulassen. Allerdings ist das Private politisch und der Umgang der Gesellschaft mit psychisch Erkrankten ist es definitiv auch. Und ebenso wie beim Feminismus ist es hier ein strukturelles Problem, welches in individueller Ungleichbehandlung mündet.

Unsicher bin ich mir noch, inwiefern ich das Ganze strukturiere, da nehme ich gerne Kommentare und Anregungen entgegen. Außerdem, ob es einem Artikel mit grundlegenden Begriffserklärungen bedarf, oder ob ihr das lieber im Fließtext erläutert haben mögt. Ebenso, ob es Interesse an persönlichen Erfahrungsberichten gibt oder ob das Ganze lieber nüchtern-sachlich-wissenschaftlich (na gut, insoweit ich das kann) ablaufen soll.

Schreibt mir auf Twitter, schreibt mir hier (dafür wird aber eine riseup oder ähnliche Mail benötigt), ich bin gespannt!

 

Comments are closed.